Ein Gastbeitrag von Stella Jansen, Managing Director unserer Plexus-Partneragentur Progress Communications

Der Begriff Influencer begegnet uns meist im B2C-Bereich, beispielsweise bei TikTok oder Instagram. Derzeit erleben Influencer aber auch in der B2B-Kommunikation auf LinkedIn einen Höhenflug. Unternehmen nutzen immer häufiger Branchen-Experten, um ihre Produkte und Dienstleistungen bei anderen Unternehmen bekannter zu machen. Gleichzeitig bauen viele B2B-Unternehmen Experten für bestimmte Themen auf und pushen damit die digitale Sichtbarkeit interner Persönlichkeiten. Immer häufiger werden wir als PR-Agentur gebeten, die Sichtbarkeit bestimmter Experten oder Führungskräfte eines Unternehmen auszubauen.

LinkedIn bietet für diese Art der Kommunikation mittlerweile unterschiedliche neue Funktionen, mit denen sich Persönlichkeiten platzieren, Profile schärfen oder auch externe B2B-Influencer ansprechen lassen. Wir nennen Ihnen nachfolgend die Wichtigsten:

Attraktives und persönliches Profil mit Cover Story

Zuerst werfen wir einen Blick auf LinkedIn und die „Cover Story“. In einem ersten Schritt definieren wir die Zielgruppen und Themen, mit denen die Experten oder Führungskräfte in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden sollen. Diese Informationen helfen uns dabei, den Profiltext zu erstellen, in dem wir die Fähigkeiten, Erfahrungen und spezifischen Themen beschreiben. Im Rahmen der Cover Story personalisieren wir dieses Profil und gehen mehr auf die gewünschte Zielgruppe ein. Schließlich wird die Cover Story erstellt. Dabei handelt es sich um ein kurzes, persönliches Einführungsvideo. Sobald dieses Video dem Profil hinzugefügt wurde, erscheint ein orangefarbener Ring um das Profilfoto.

Creator Mode

Der Creator-Mode kann bei bestimmten Themen von Influencern, aber auch Experten auf dem jeweiligen Fachgebiet sowie einflussreichen Personen aktiviert werden, die in einem Unternehmen arbeiten. Dieser Modus ist im Profil-Dashboard zu finden. Mithilfe dieses Kreativmodus lassen sich wertvolle Einblicke, Gedanken und Meinungen via Beitrag, Video, Artikel oder sogar Kommentar mit anderen teilen, mit denen man auf LinkedIn verbunden ist. In diesem Modus wird außerdem die Schaltfläche „Verbinden“ durch den Button „Folgen“ ersetzt, der ihnen dabei hilft, mit Ihrer Community in Kontakt zu treten und die Zahl an Followern weiter auszubauen. Der Creator Mode ermöglicht es darüber hinaus, Profil-Hashtags zu relevanten Themen hinzuzufügen, über die der User mit seinen Followern sprechen möchte. Durch geeignete Hashtags lassen sich am besten neue Follower generieren und damit die allgemeine Sichtbarkeit erhöhen.

Sobald die Schaltfläche „Folgen“ übrigens aktiviert ist, können andere User auch sehen, wie viele Follower ein Influencer hat, während im normalen Modus lediglich „500+“ angezeigt wird.

Das sind die Vor- und Nachteile

Wer möglichst viele Einladungen zum Vernetzen erhalten und diese schnell und einfach verwalten möchte, profitiert von der „Follow“-Option im Creator Mode. Wer stattdessen lieber individuell entscheiden möchte, mit wem er oder sie sich vernetzt, oder weiß, dass seine / ihre Follower lieber eine persönliche Kontaktaufnahme bevorzugen, der sollte diesen Modus besser meiden.

Der Creator Mode ist und bleibt aber für Experten und Influencer eine sehr gute Möglichkeit, ihre eigene Marke zu stärken und sich als Thought-Leader in einem bestimmten Bereich zu positionieren. Wer also viele Inhalte und Erkenntnisse hat, die er mit anderen teilen möchte, der sollte den LinkedIn Creator Mode ausprobieren – oder als engagierte Agentur seinen Kunden empfehlen.

Möchten Sie Ihre Social-Media-Kommunikation optimieren oder ein zukunftsfähiges Kommunikationskonzept entwickeln? Wir helfen Ihnen gerne weiter.