SEO-Spezialisten beherrschen ihr Fachgebiet nicht nur auf technischer Ebene und generieren nicht ausschließlich Content- und Link-Building, sie sind auch unverzichtbar für das Verständnis anvisierter Zielgruppen und für das permanente Aufspüren von Branchen- und Customer-Trends. In diesem Gastbeitrag gibt Joseph Ambs von unserem Kooperationspartner NP Business Solutions einen Überblick darüber, welche Kompetenzen relevant sind, um SEO-Strategien auf professionelle Weise zu optimieren. Sie erfahren, nach welchen Kriterien Websites von modernen Suchmaschinen belohnt werden – und was zu einer Abstrafung des Contents durch Google führt. Neue Links aufbauen, Inhalte promoten, Keywords detailliert recherchieren und Textstrukturen erstellen: Lernen Sie alle wichtigen Aufgaben eines SEO-Spezialisten kennen.

Suchmaschinenoptimierung ist ein Prozess, der sich kontinuierlich verändert – und damit verbunden auch die Relevanzen für SEO-Manager. Diese wenden einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit Analysen auf – die jeweiligen Inhalte ebenso betreffend wie die sich durch fortwährende Anpassungen bei Google ergebenden Anforderungsmodifizierungen. Die Content-Strategie nach SEO-Gesichtspunkten impliziert primär die inhaltliche Optimierung von H1-H5-Headlines, der Textstruktur, der Medien-Diversität und der Bilder sowie natürlich die Recherche und Analyse der relevanten Keywords für das jeweilige Thema. Die Keyword-Recherche beinhaltet die Identifikation von Suchbegriffen, die Zielgruppen in Suchmaschinen eingeben, um Informationen zu einem bestimmten Thema im Netz zu finden. Bei der Keyword-Analyse geht es um die Untersuchung der ersten Suchergebnisseite. Dabei spielen etwa die Suchintention der Keywords, die Customer Journey-Phase der Suchterme sowie zusätzlich eingeblendete Ergebnisse weiterer vertikaler Indizes eine Rolle.

Zur Snippet-Optimierung zählen das Erstellen eines Titles für jede URL, das Verfassen der Meta Description (die 139 Zeichen nie überschreiten sollte) sowie das Integrieren des primären Keywords an erster Stelle im Title. Auch der Linkaufbau darf von einem erfahrenen SEO-Manager nicht vernachlässigt werden. Diese Links sind mit Empfehlungen in der Offline-Welt vergleichbar. Die Link-Quelle sollte daher in jedem Fall vertrauenswürdig sein, um dem Backlink einen entsprechenden Wert zu verleihen. Dabei kommt es weniger auf eine hohe Anzahl von Verlinkungen an, als vielmehr auf die Domainpopularität, also die Zahl der verschiedenen verlinkenden Domains. Links haben die Aufgabe, Beziehungen zwischen Seiten und Themen herzustellen. Hinsichtlich der Semantik dienen Verlinkungen somit als Verbindungen zwischen den Entitäten.

SEO-Spezialisten müssen die Anforderungen von Google ständig im Blick behalten. Dabei spielen mehr als 200 Faktoren eine Rolle. Innerhalb der sogenannten „White Hat SEO“ optimieren SEO-Verantwortliche die Parameter hinsichtlich der Suchmaschine, haben dabei aber immer primär die anvisierte Zielgruppe im Blick und bemühen sich, Content interessant und übersichtlich zu gestalten. Die „Black Hat SEO“ versucht dagegen, Suchmaschinen mithilfe von Keyword-Spams und Cloaking auszutricksen, um sich eine höhere Aufmerksamkeit im World Wide Web zu erschleichen. Google geht jedoch mit permanent neuen Updates und immer raffinierteren Algorithmen gegen diese Praktiken vor. An diese Updates müssen sich SEO-Spezialisten immer wieder anpassen, damit ihre Seiten nicht von Google abgestraft werden. Aber auch die Ladegeschwindigkeit ist nicht zuletzt aufgrund der fortlaufend zunehmenden Bedeutung mobiler Endgeräte ein wichtiger Rankingfaktor.

Abschließend noch einmal kurz zusammengefasst die wichtigsten Tipps für SEO-Verantwortliche:

  • Erstellen Sie von Anfang an ausschließlich Suchmaschinen-konforme Webseiten, die sich durch eine klare Struktur und Übersichtlichkeit auszeichnen – so erreichen Sie eine höhere Usability und senken gleichzeitig die Absprungrate.
  • Halten Sie die URL-Struktur kurz und vermeiden Sie dabei Sonderzeichen.
  • Achten Sie auf Suchmaschinen-optimierten Content und bieten Sie Ihren Usern und potenziellen Kunden genau die Informationen an, die für sie von Interesse sind.
  • Strukturieren Sie außerdem den Content und texten Sie schlagkräftige Headlines, die Sie in Hauptüberschriften (H1), Zwischenüberschriften (H2) und weitere Zwischenüberschriften für Unterpunkte (H3 bis H5) einteilen.
  • Optimieren Sie Ihren Meta-Title und die Meta-Description sowie die integrierten Bilder, etwa im Hinblick auf die Ladezeiten.
  • Behalten Sie schließlich auch die Erreichbarkeit Ihrer Seite auf allen Formen von Endgeräten im Blick und konzipieren Sie Ihre Pages auf Responsive Webdesign.

Weiterführende Informationen für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung erhalten Sie bei NP Business Solutions.


Dies ist ein Gastbeitrag der Inbound-Marketingagentur NetPress.